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GLOBAL SYSTEMIC CRISIS Press clippings
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Les Etats-Unis au défi du déclinLe Monde
Greek conservative leader says party must support bailoutDeutsche Welle
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Ratschläge und strategische Empfehlungen: 1/ Welchen Indikatoren in der Krise vertrauen?- Auszug GEAB N°35 (18. May 2009) -
Da sich der gesamte geschichtliche Bezugsrahmen ändern wird, ist es von überragender Bedeutung, sich auf konkrete Indikatoren zu stützen. Das sind solche, die Bezug nehmen auf die Aktivitäten der Realwirtschaft und nicht der Finanzindustrie. Informationen sollten nur noch bei Unternehmen selber gesammelt werden, nicht jedoch bei Regierungen und Verbänden.
Wie wir in der Einführung dieses GEAB schrieben: Nicht nur ändert sich der gesamte Bezugsrahmen des Weltsystems und damit auch die bisherigen Orientierungsmöglichkeiten – und Hilfsmittel; auch haben die Indikatoren, die Orientierung an den Finanzmärkten bieten und die finanzielle Gesundheit von Banken und Finanzinstituten bewerten sollen, in nun schon ein Jahr andauernden Manipulationen durch die Finanzindustrie jegliche Vertrauenswürdigkeit verloren. Ob es sich um Informationen der Banken zu ihrer gegenwärtigen oder zukünftigen Ertragslage, ihrem Insolvenzrisiko, dem Wert ihres Anlagevermögens handelt, oder um Indikatoren zum Zustand dieses oder jenes Marktes für Finanzprodukte…. Der Phantasie der Finanzwelt sind, wenn es darum geht, sich selbst zu retten, keine Grenzen gesetzt. Da eine Abbildung der Wahrheit zu weiteren Konkursen geführt hätte, sind die Finanzmärkte heute so tiefgreifend manipuliert und in den Indikatoren die Wirklichkeit so verzerrt abgebildet, dass nach unserer Überzeugung niemand mehr wirklich verstehen kann, was geschieht. Nur eines ist sicher: Wenn es nicht vor Herbst 2009 zu einer Wirtschaftserholung kommt, wird dieses ganze Kartenhaus erneut zusammen stürzen. Denn alle Überlegungen, ob die der Banken oder die der Regierungen, basieren auf dieser einen Hoffnung. Nach unserer Auffassung ist diese Hoffnung jedoch absolut ohne Grundlage. Deshalb: Meiden Sie weiterhin den Finanzsektor. Auch die Regierungen und staatlichen Aufsichtsbehörden verstehen nicht mehr, was vor sich geht. Sie beschränken ihre Rolle darauf, die Banken mit frischem Kapital zu versorgen und alle zur Verfügung stehenden Indikatoren zu manipulieren, mit dem Ziel, den Unternehmen und öffentlichen Meinungen vorzugaukeln, dass Schlimmste läge hinter uns (1). Ein schönes Beispiel für eine solche Manipulation ist der sogenannte „Belastungstest“ für die US-Banken, der in Europa nunmehr nachgemacht werden soll (2). Das Ziel der Übung bestand darin nachzuweisen, alles entwickele sich in die richtige Richtung. Zu dieser Schlussfolgerung gelangten auch die Aufsichtsbehörden, aber unter Verdrängung der Realität und ohne ein Zeichen eines schlechten Gewissens. Überzeugt haben sie damit jedoch niemanden. Und die Regierungen panschen immer massiver die offiziellen Arbeitslosenzahlen. Wir gehen davon aus, dass die Statistiken allgemein und grosso modo in allen Staaten gerade noch einmal 50% bis 70% der Wirklichkeit der Arbeitsplatzverluste wiederspiegeln. Je schlimmer die Situation werden wird, um so größer werden die Abweichungen zwischen Realität und Zahlen werden. Denn Politiker und Bürokraten lügen lieber, als zuzugeben, dass sie gescheitert sind. Sie reden sich selber ein, dass dies korrekes Verhalten wäre, weil ihre vorrangige Aufgabe darin bestünde, Zeit zu gewinnen. Bei den Arbeitslosenzahlen fallen sie jedoch auf ihre eigenen manipulierten Verlautbarungen herein. Denn inzwischen haben viele der üblichen medialen Wirtschaftswissenschaftler (also die, die von der Krise erst in der Zeitung lesen mussten, bevor sie sie wahrnahmen) als neueste Wahrheit verkündet, dass die Arbeitslosenquote ein Indikator sei, der der Krise nachfolge, sozusagen ein Indikator mit „Spätzündung“. Das ist sicherlich eine nette Überlegung, und sie mag bei klassischen Krisen auch zutreffend sein. Nicht jedoch bei umfassenden, „systemischen“ Krisen, und damit ist sie in der gegenwärtigen Krise schlichtweg falsch. Der Umfang und die Schnelligkeit des Anstiegs der Arbeitslosigkeit haben riesige Schneisen in den Konsum, die Investitionen und damit wieder den Arbeitsmarkt geschlagen, was sich aber erst im Sommer 2009 in den USA, Großbritannien, der Eurozone, Japan und China bemerkbar machen wird. In dieser Krise ist die Arbeitslosigkeit kein Indikator, der der Krise hinterher hängt, sondern der vielmehr ein vorauseilender Indikator, der eine eigene Phase der Krise generiert (3). Wenn Sie gut informiert sein wollen, dann verfolgen Sie die Entwicklungen im Welthandel und die Ergebnisse oder Prognosen von Transportunternehmen und produzierenden Unternehmen in Schlüsselbereichen: Stahl, Eletronik, Rohstoffe… . Richten Sie nicht zu viel Aufmerksamkeit auf den Dienstleistungssektor, dessen Gesamtsituation, abgesehen von den reinen Ertragszahlen, schon wesensbedingt schwer zu messen ist. Es ist eine wichtige Tatsache der letzten Monate, dass, insbs. in den USA, viele Unternehmen eigentlich nur ihre Kosten gesenkt haben, um in der Gewinnrechnung gut auszusehen. Ob diese Strategie die Unternehmen auch in den nächsten Monaten noch trägt, ist zweifelhaft. Noch ein letzter Satz von Indikatoren ist zu beachten: Die großen makro-ökonomischen Zahlen. An ihnen läßt sich die Richtung der zukünftigen Entwicklungen ablesen. So kann man zum Beispiel mit Hilfe der unten stehenden Übersicht über die Anlagevermögen, die die großen Banken und Finanzinstitute verwalten, einschätzen, wie groß weltweit der Geldreichtum ist. Wenn man diesen Geldreichtum in Verhältnis zu dem virtuellen Anlagevermögen setzt, das von LEAP/E2020 auf 30.000 Milliarden US-Dollar geschätzt wird, kann man davon ausgehen, dass die gegenwärtige Krise schlicht und einfach 30% des Anlagevermögens weltweit vernichten wird. Da die aktuellen Schätzungen davon ausgehen, dass bisher höchstens 10.000 Milliarden dieser virtuellen Werte sich bereits in Luft aufgelöst haben, kann man daraus ableiten, dass wir uns noch im ersten Drittel der Krise bewegen.
Weltweites Anlagevermögen in professioneller Verwaltung (2006-2007) - Quelle: Wikipedia
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Noten: (1) Das wird allerdings angesichts der Millionen neuer Arbeitsloser in allen Weltregionen immer schwerer durchzuhalten sein. (2) Was diese « Belastungstests » anbelangt, möchten wir darauf hinweisen, dass, wie wir vorhersagten, der „stress test“ der US-Aufsichtbehörden eine Farce war. Nicht nur hat die Wirklichkeit die schlimmsten Annahmen des Tests bereits übertroffen. Damit stehen uns in einigen Monaten üble Überraschungen bevor. Wirklich gravierend ist aber, dass er einen Schauplatz für Verhandlungen zwischen Aufsichtsbehörden und Beaufsichtigten abgab. Diese Vorgehensweise zeigt, wie sehr die LEAP/E2020- Empfehlungen an den G20-Gipfel zur Notwendigkeit einer unabhängigen Prüfung der Finanzplätze New York, London und Schweiz berechtigt waren. Denn das einzig konkrete, was als Ergebnis der US-Belastungstests heraus kommt, ist, dass die US-Banken weiterhin ein massives Insolvenzproblem haben. Wobei der festgestellte Kapitalbedarf von 75 Milliarden wohl nur ein Zehntel des bis 2010 erforderlichen Kapitalbedarfs sein dürfte. Solange externe, unabhängige Prüfer nicht Einsicht erhalten haben werden, bleibt New York ein Schwarzes Loch der Finanzindustrie. Was das Projekt europäischer Stresstests anbelangt, die neulich angekündigt wurden, rechnen wir mit einer Verschleierungsaktion im Stile der US-Stresstests. Jedoch bleibt die Hoffnung, dass in der polyzentrischen EU mit ihrem Wettbewerb unter den Mitgliedstaaten, den EU-Institutionen und Finanzplätzen statt einer Farce eine echte Prüfung erfolgt, die die Wahrheit ans Licht fördert, insbs. was die Lage in London angeht. Im Register „Tritte vors Schienbein unter Freunden“ ist Europa immer für Überraschungen gut. (3) Dies ist sogar einer der prägenden Faktoren der Phase des Zerfalls der öffentlichen Ordnung, die Ende 2009 einsetzen wird. Mercredi 30 Septembre 2009
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GEAB N°61 - Zusammenfassung- 17. Januar 2012 -
Umfassende weltweite Krise – 2012: Das Jahr der Zeitenwende in den internationalen Machtverhältnissen
Mit dieser 61. Ausgabe des GEAB jährt es sich nun zum sechsten Mal, dass die Mitarbeiter von LEAP/E2020 mit ihren Abonnenten und Lesern seines monatlichen Informationsbriefs ihre Vorhersagen über die Entwicklung der umfassenden weltweiten Krise teilen. Und zum ersten Mal in diesen vergangenen Jahren sagen wir in dieser Januarausgabe, die eine Übersicht über unsere Vorhersagen für dieses Jahr enthält, ein Jahr voraus, in dem sich die Krise nicht einfach weiter verstärken wird, sondern auch die ersten Elemente der „Welt von Morgen“ (...) sich herauskristallisieren... (Seite 2) Lesen Sie die Pressemitteilung USA 2012: Auf dem Weg zur Tragödie eines QE3 Die amerikanische Finanzpolitik steht heute vor der Herausforderung der Staatschuldenkrise, deren ultimatives Opfer sie sein werden. Wie LEAP/E2020 vorhergesehen hat, wird die Schuldenkrise der Eurostaaten 2011 der Zünder sein, der die US-Schuldenbombe 2012 zur Explosion bringt, auch wenn in einer Medienkampagne verzweifelt versucht wird, die Menschen vom Gegenteil zu überzeugen. Der massive Verkauf von US-Staatsanleihen durch die großen Zentralbanken im zweiten Halbjahr 2011 belegt aber die Richtigkeit unserer Vorhersage in beeindruckender Weise… (Seite 7) Abonnieren Sie VORHERSAGEN 2012: 20 MAL RAUF UND 15 Mal RUNTER, 35 SCHLÜSSELTHEMEN FÜR 2012 Up oder Down? Die politische Pattsituation in den USA; Die Londoner City und Wall Street; Der Westen als Interessen- und Wertegemeinschaft; Der Anstieg der Zinsen; Wall Street und die City als Schwarze Löcher des Finanzsystems; Der Wert der chinesischen Währungsreserven; Das britische Pfund (und die Gilts); Die Entstehung eines neuen europäischen Souveräns: Euroland; Der « kleine kalte Krieg » zwischen USA und China; Italien; Die Eurokrise; Die Bedeutung des Dollars in den globalen Handelsbeziehungen; Die Ratingagenturen; Die « große europäische Staatsschuldverschreibung » (GESSV); MerkHollMont ; Ron Paul ; Der weitere Vormarsch von Gold im internationalen Währungssystem; Die Rezessflation; Die Zahl, die Größe und der Einfluss der westlichen Banken; Sarkozy, Cameron, Netanjahu und Medwedew; Die Reifung der BRICS zu einem wichtigen Akteur auf der internationalen Bühne; Die Türkei verlässt das westliche Lager; Die europäische Tobin-Steuer; Die laizistischen und prowestlichen Bewegungen in der islamischen Welt; Wachstum; Klagen und Strafverfahren gegen Bankvorstände und Hedge Fonds- Manager; Der Zerfall des Weltwährungssystems in drei Zonen: Dollar, Euro, Yuan; Die allgemeine Abwertung der Schulden der westlichen Staaten; Die Wutbürger; Die EU als „Europa“; QE3 als Wunderwaffe zur Rettung der US-Wirtschaft; Die Fähigkeit der USA zu Militäreinsätzen; Die Meerenge von Hormus und eine neue Fassette der Krise im Mittleren Osten; Schottlands Unabhängigkeit; Die Nützlichkeit der G20 (page 19) Abonnieren Sie Der GlobalEurometer - Ergebnisse & Auswertung (...) nimmt auch die Mehrheit zu, die die Auffassung vertritt, europäische Bekämpfungsmaßnahmen der Krise seien wirksamer als nationale Alleingänge (80% im Januar 2012 im Vergleich zu 77% im Vormonat) … (Seite 36) Abonnieren Sie
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Umfassende weltweite Krise – USA 2012/2016 : Ein zahlungsunfähiges und unregierbares Land