November 2006: der schlechteste Monat für den Güterfernverkehr auf den US-Straßen seit der letzten Rezession


- Unser Blick hinter die veröffentlichten Nachrichten (3. Januar 2007) -



November 2006: der schlechteste Monat für den Güterfernverkehr auf den US-Straßen seit der letzten Rezession
So kommentiert Bob Costello, Chef-Volkswirt des US-Verbands der LKW-Speditieure, den Rückgang der auf der Straße transportierten Güter um 3,6 Prozent im November 2006 im Vergleich zum Oktober (in dem bereits ein Rückgang um 1,9 Prozent zu verzeichnen war). Gegenüber November 2005 beläuft sich der Rückgang auf 8,8 Prozent (Quelle ATA.

Der Güterfernverkehr auf der Straße ist einer der besten Indikatoren über den Zustand der US-Wirtschaft, denn auf der Straße werden 70 Prozent der gesamten Warenmenge transportiert; sollte auch im folgenden oder in den zwei folgenden Monaten ein solcher Rückgang zu verzeichnen sein, würde man daraus ablesen können, dass die US-Wirtschaft sich nun zweifelsohne in einer Rezession befindet. Auch die Statistiker des US-Arbeitsministeriums sind sich über die Bedeutung des LKW-Güterfernverkehrs als Indikator für die Gesamtwirtschaft bewußt: In Rezessionen sei der Güterfernverkehr einer der Industriezweige, die zuerst betroffen seien, da die Warenbestellungen zurückgingen: "During economic downturns, the truck transportation and warehousing industry is one of the first to slow down as orders for goods and shipments decline." (Quelle: US Department of Labour / Bureau of Labor Statistics

Weitere Informationen über die US-Rezession 2007 in der 10. Ausgabe des GEAB (nur für Abonnenten

Mercredi 3 Janvier 2007
LEAP/E2020
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