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Juni 2006 - Beginn des zweiten Abschnitts der umfassenden weltweiten Krise : die Beschleunigungsphase - Sieben konkrete Auswirkungen für Entscheider und Betroffene in Wirtschaft und PolitikAnsage GEAB N°5 – 18. Mai 2006Am 15. Februar 2006 veröffentlichte
LEAP/E2020 seine Voraussage,
dass gegen Ende März
2006 mit einer umfassenden
weltweiten Krise zu rechnen
sei. Heute, Mitte Mai
2006, bekräftigt
LEAP/E2020 diese Aussage
und stellt fest, dass
die Anfangsphase dieser
umfassenden weltweiten
Krisen nun zu Ende geht
und der Ablauf der Krise
sich ab Juni 2006 beschleunigen
wird. Bevor LEAP/E2020
die wesentlichen Merkmale
dieser Krise beschreibt
(die im GlobalEuropa
Antizipations-Bulletin
Nr. 5 ausführlich
dargestellt sind), hält
es für hilfreich,
den typischen Ablauf einer
solchen umfassenden Krise
zu erläutern.
Eine umfassende weltweite
Krise läuft nach
einem komplexen Schema
ab, das man in vier Abschnitte
unterteilen kann, die
wiederum sich überschneiden
können:
- Ein erster Abschnitt
mit der Bezeichnung "Anfangsphase":
In ihr treffen eine größere
Zahl von bisher unabhängigen
Faktoren an einem Punkt
zusammen und beginnen
somit, sich gegenseitig
zu beeinflussen; dieser
Abschnitt der Krise ist
nur für aufmerksame
Beobachter und die in
vorderster Front Betroffenen
erkennbar.
- Ein zweiter Abschnitt
mit der Bezeichnung "Beschleunigungsphase":
Sie ist dadurch gekennzeichnet,
dass unvermittelt für
eine große Mehrheit
der Beobachter und Betroffenen
erkennbar wird, dass eine
Krise hereingebrochen
ist, da immer mehr Komponenten
des Systems in Mitleidenschaft
gezogen werden.
- Ein dritter Abschnitt
mit der Bezeichnung "Aufprallphase":
In ihr verursacht die
Summe der Krisenfaktoren
eine Explosion oder Implosion
des Systems.
- Ein vierter Abschnitt
mit der Bezeichnung "Dekantierungsphase":
In ihr können die
Grundzüge des neuen
Systems, das sich aus
der Krise entwickelt,
frühzeitig wahrgenommen
werden.
LEAP/E2020 geht bezüglich
der aktuellen umfassenden
weltweiten Krise davon
aus, dass der erste Abschnitt,
die Anfangsphase, nunmehr
zu Ende geht und dass
im Verlauf des Juni 2006
die Welt von dem zweiten
Abschnitt der Krise, der
Beschleunigungsphase,
erfasst wird.
Denn in lediglich drei
Monaten sind viele der
bisherigen "Wahrheiten"
des aktuellen Systems
- Überzeugungen,
denen fast schon Ewigkeitscharakter
zugesprochen war - erschüttert
worden (ewige Dominanz
des Dollars, Rückkehr
zu billigem Erdöl,
friedliche Lösung
des Iran-USA-Konflikts,
Nachhaltigkeit der amerikanischen
Immobilienspekulationsblase,
fortdauernde Vorherrschaft
der USA über die
anderen großen Mächte
Russland und China). Weiterhin
deutet eine große
Zahl von Indikatoren übereinstimmend
darauf hin, dass das aktuelle
System aus dem Gleichgewicht
gerät (steiler Anstieg
der Preise für Erdöl
und Edelmetalle, wachsender
Inflationsdruck, Ansteigen
der Kreditzinsen, Wechselskurs
Euro-Dollar bei beinahe
1,30$, zunehmende Ersetzung
des Dollars als internationale
Währungsreserve durch
den Euro, Anstieg der
Wechselkurse asiatischer
Währungen, Börsen
- und Währungskrisen
in verschiedenen Weltregionen,
Veröffentlichung
einer wachsenden Zahl
von Artikeln in der internationalen
und nationalen Presse
mit den Stichwörtern
"Krise, Crash, Zusammenbruch...").
![]() Bild 1 - Entwicklung Dow
Jones/M3 --- Dow Jones/Gold
- Quelle: www.sirchartsalot.com Nach Ansicht der Forschungsgruppe
von LEAP/E2020 nutzen
die von der Krise Betroffenen
in ihrer Anfangsphase,
die neuen Parameter zu
verstehen und sie in ihre
zukünftigen Entscheidungen
zu integrieren. Einige
von ihnen waren jedoch
den meisten voraus und
antizipierten die veränderten
Parameter und zogen Nutzen
aus einem im Umbruch befindlichen
System. Während sie
der Mehrzahl der Betroffenen
noch vor wenigen Wochen
als Außenseiter
und Phantasten galten,
wird nunmehr deutlich,
dass sie die "Gewinner"
der letzten Monate sind,
während die überwiegende
Zahl der anderen feststellt,
dass sie als die Verlierer
da stehen, weil sie ihre
Aktivitäten an den
überkommenen Parameter
des Systems ausgerichteten.
Ihre Erkenntnisse, Erfahrungen
und die Konsequenzen,
die sie daraus ziehen,
addieren sich und tragen
damit zur Beschleunigung
des Krisenablaufs bei.
Dies bekräftigt wiederum
die Überzeugungen
derjenigen, die sich bereits
auf den Systemwechsel
eingestellt oder ihn zumindest
antizipiert haben. Dieser
sich selbst verstärkende
Effekt überführt
die Anfangsphase in die
Beschleunigungsphase.
Durch den allgemeinen
Vertrauenschwund büßt
das System jegliche Fähigkeit
ein, die Entwicklungen
nach den alten Mustern
zu steuern. Denn unser
heutiges, aus der Katastrophe
des 2. Weltkriegs erwachsenes
System gründet sich
in all seinen Bereichen,
ob Finanzen, Wirtschaft,
Währungspolitik oder
Geopolitik, auf das Vertrauen
aller Betroffenen in seinen
zentralen Bestandteil
(die USA) und dessen verschiedenen
Machtkomponenten. Die
Anfangsphase geht in die
Beschleunigungsphase über,
wenn sukzessive dieses
Vertrauen in den einzelnen
Bereichen verloren geht.
![]() Bild 2 - Zwangsvollstreckungen
in Grundeigentum in den
USA
Die Forschungsgruppe von
LEAP/E2020 geht davon
aus, dass im Juni 2006
der Vertrauensschwund
in den einzelnen Bereichen
so allgemein spürbar
wird, dass er das gesamte
System erfasset und sich
damit der Ablauf der Krise
beschleunigt. Diese Beschleunigungsphase,
die wohl zwischen drei
und sechs Monate dauern
wird, wird insbesondere
sieben wesentliche konkrete
Auswirkungen zeitigen:
1. Der beschleunigte
Niedergang des Dollars
2. Der Ausbruch einer
sozial-politischen Krise
in den USA
3. Ein militarischer Konflikt
zwischen Iran, USA und
Israel
4. Eine sich weltweit
verstärkende Inflation
5. Das (vorübergehende)
Ende der Globalisierung
6. Das Entstehen von neuen
regionalen oder kontinentalen
"Blöcken"
7. Eine weltweite Neubewertung
aller Aktiva
Der Übergang in
den dritten Abschnitt
(die"Aufprallphase")
der umfassenden weltweiten
Krise wird einsetzen,
wenn zumindest vier dieser
sieben Auswirkungen eingetreten
sein werden. Jedoch wird
es bereits in der Beschleunigungsphase
möglich sein, gewisse
Grundstrukturen des zukünftigen
weltweiten Systems zu
erkennen und somit vorab
die notwendigen politischen
und wirtschaftlichen Weichen
zu stellen, um auf die
Zeiten nach der Krise
vorbereitet zu sein.
Diese Analysen vertieft
die Forschungsgruppe von
LEAP/E2020 in der fünften
Ausgabe seines Global
Europa Antizipations-Bulletin. Mercredi 4 Octobre 2006
In der selben Rubrik:
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GEAB N°61 - Zusammenfassung- 17. Januar 2012 -
Umfassende weltweite Krise – 2012: Das Jahr der Zeitenwende in den internationalen Machtverhältnissen
Mit dieser 61. Ausgabe des GEAB jährt es sich nun zum sechsten Mal, dass die Mitarbeiter von LEAP/E2020 mit ihren Abonnenten und Lesern seines monatlichen Informationsbriefs ihre Vorhersagen über die Entwicklung der umfassenden weltweiten Krise teilen. Und zum ersten Mal in diesen vergangenen Jahren sagen wir in dieser Januarausgabe, die eine Übersicht über unsere Vorhersagen für dieses Jahr enthält, ein Jahr voraus, in dem sich die Krise nicht einfach weiter verstärken wird, sondern auch die ersten Elemente der „Welt von Morgen“ (...) sich herauskristallisieren... (Seite 2) Lesen Sie die Pressemitteilung USA 2012: Auf dem Weg zur Tragödie eines QE3 Die amerikanische Finanzpolitik steht heute vor der Herausforderung der Staatschuldenkrise, deren ultimatives Opfer sie sein werden. Wie LEAP/E2020 vorhergesehen hat, wird die Schuldenkrise der Eurostaaten 2011 der Zünder sein, der die US-Schuldenbombe 2012 zur Explosion bringt, auch wenn in einer Medienkampagne verzweifelt versucht wird, die Menschen vom Gegenteil zu überzeugen. Der massive Verkauf von US-Staatsanleihen durch die großen Zentralbanken im zweiten Halbjahr 2011 belegt aber die Richtigkeit unserer Vorhersage in beeindruckender Weise… (Seite 7) Abonnieren Sie VORHERSAGEN 2012: 20 MAL RAUF UND 15 Mal RUNTER, 35 SCHLÜSSELTHEMEN FÜR 2012 Up oder Down? Die politische Pattsituation in den USA; Die Londoner City und Wall Street; Der Westen als Interessen- und Wertegemeinschaft; Der Anstieg der Zinsen; Wall Street und die City als Schwarze Löcher des Finanzsystems; Der Wert der chinesischen Währungsreserven; Das britische Pfund (und die Gilts); Die Entstehung eines neuen europäischen Souveräns: Euroland; Der « kleine kalte Krieg » zwischen USA und China; Italien; Die Eurokrise; Die Bedeutung des Dollars in den globalen Handelsbeziehungen; Die Ratingagenturen; Die « große europäische Staatsschuldverschreibung » (GESSV); MerkHollMont ; Ron Paul ; Der weitere Vormarsch von Gold im internationalen Währungssystem; Die Rezessflation; Die Zahl, die Größe und der Einfluss der westlichen Banken; Sarkozy, Cameron, Netanjahu und Medwedew; Die Reifung der BRICS zu einem wichtigen Akteur auf der internationalen Bühne; Die Türkei verlässt das westliche Lager; Die europäische Tobin-Steuer; Die laizistischen und prowestlichen Bewegungen in der islamischen Welt; Wachstum; Klagen und Strafverfahren gegen Bankvorstände und Hedge Fonds- Manager; Der Zerfall des Weltwährungssystems in drei Zonen: Dollar, Euro, Yuan; Die allgemeine Abwertung der Schulden der westlichen Staaten; Die Wutbürger; Die EU als „Europa“; QE3 als Wunderwaffe zur Rettung der US-Wirtschaft; Die Fähigkeit der USA zu Militäreinsätzen; Die Meerenge von Hormus und eine neue Fassette der Krise im Mittleren Osten; Schottlands Unabhängigkeit; Die Nützlichkeit der G20 (page 19) Abonnieren Sie Der GlobalEurometer - Ergebnisse & Auswertung (...) nimmt auch die Mehrheit zu, die die Auffassung vertritt, europäische Bekämpfungsmaßnahmen der Krise seien wirksamer als nationale Alleingänge (80% im Januar 2012 im Vergleich zu 77% im Vormonat) … (Seite 36) Abonnieren Sie
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Umfassende weltweite Krise – USA 2012/2016 : Ein zahlungsunfähiges und unregierbares Land