Dollar-Krise/ Der Euro bei 1,30 USD - Dazu erklärt Franck Biancheri, wissenschaftlicher Direktor von LEAP/E2020




Dollar-Krise/ Der Euro bei 1,30 USD - Dazu erklärt Franck Biancheri, wissenschaftlicher Direktor von LEAP/E2020
Am 15. Februar 2006, als noch fast die Gesamtheit der Analysten und Finanzexperten einen anhaltenden Höhenflugs des Dollars prognostizierten, sagte LEAP/E2020 voraus, dass der Euro auf über 1,30 ansteigen werde und dass der langfristige Wertverlust der amerikanischen Währung sich im Jahr 2007 beschleunigen werde (vgl. Presseverlautbarung GEAB Nr. 2.

In der GEAB-Ausgabe vom 15. Mai 2006 informierte LEAP/E2020 seine Abonnenten über die zu erwartenden Auswirkungen eines USD-Euro-Wechselkurs von 1,50 im Jahr 2007 und die zu treffenden Maßnahmen.

Jetzt, zum Jahresende 2006, wo - wie von LEAP/E2020 vorhergesagt - für einen Euro mehr als 1,30 Dollar ausgegeben werden muss, ermöglicht LEAP/E2020 Ihnen, sich zu informieren, welche Ratschläge wir den Abonnenten des GEAB bereits im Mai 2006 geben konnten (vgl. Ratschläge für Investoren GEAB Nr. 5), um in einem Wirschaftsumfeld des inflationären Dollars Verluste zu vermeiden oder zumindest zu begrenzen.

In einer Welt im Umbruch, die von einer umfassenden weltweiten Krise geschüttelt wird, in der die Fixpunkte und vermeintlichen Wahrheiten der Nachkriegswelt sich als vergänglich erweisen, ist es unabdingbar, jeden Monat Analysen und Empfehlungen zur Verfügung gestellt zu bekommen, die rechtzeitig auf die kommenden Ereignisse vorbereiten.

Der Global Europa Antizipations-Bulletin wurde bereits nach wenigen Monaten weltweit zu einem Informationsbrief, der wie kaum ein anderer in der Lage ist, vor allen anderen die aktuellen Tendenzen und Abläufe zu erkennen und sie für seine Leser aufzubereiten: zum einen ermöglicht der GEAB vertraulich seinen Abonnenten Einsicht in die Analysen und Vorhersagen von LEAP/E2020 (Veröffentlichung in deutsch, englisch und französisch), zum anderen informiert er auch allgemein die Öffentlichkeit in kurzen Presseverlautbarungen über die zu erwartenden Ereignisse (Unsere Presseverlautbarungen werden nunmehr regelmäßig in mehr als 60 Sprachen veröffentlicht).

Private Investorer, Banken und Vermögenfonds, nationale Ministerien und internationale Behörden, Analysten, internationale Medien, aber auch einfache Bürger, von China über die arabische Welt, USA, Russland bis in ganz Europa : der GEAB wird in mehr als 40 Ländern und von Menschen mit den unterschiedlichsten beruflichen Hintergründen gelesen; aber allen gemeinsam ist der Wunsch, die bevorstehenden Entwicklungen vorhersehen zu können.

Den Lesern des GEAB ist bewusst, dass 2006 die umfassende weltweite Krise einsetzte, und sie wissen, dass 2007 die Krise große Umstürze und Brüche verursachen wird. Die in den folgenden Monaten sich vollziehenden Entwicklungen auf den Finanzmärkten, in der Wirtschaft und in der Geopolitik werden von einer Tragweite und Intensität sein, wie die Welt sie in den letzten Jahrzehnten nicht mehr erleben musste.

In solchen Zeiten der extremen Umbrüche kommt der, der nur reagiert, schon zu spät. Aber um agieren zu können, muss man antizipieren können. Die Abonnenten des GEAB sowie die Leser seiner Presseverlautbarungen sind sich darüber bewußt.

Für sie verfasst die europäische Forschungsgruppe des LEAP/E2020, deren Arbeiten koordinieren zu dürfen ich das Privileg besitze, jeden Monat den GEAB und läßt sie damit an ihren Verbindungen zu Experten und Informationsquellen in der ganzen Welt und ihrem einzigartigen Know-how der Antizipation teilhaben.

Wenn auch die Zukunft nicht vorhersehbar ist, so hat doch die LEAP/E2020-Forschungsgruppe dieses Jahr bewiesen, dass einige wichtige zukünftige Entwicklungen sehr wohl vorhersehbar waren; LEAP/E2020 hatte viele Monate vorab den Wertverfall des Dollars angekündigt, sowie das Platzen der amerikanischen Immobilienblase, den Sieg der Demokraten in den Kongresswahlen, den weltweiten Absturz der Börsen im Mai 2006... . Damit gingen wir das Risiko ein, präzise Daten für unsere Vorhersagen anzugeben. Denn eine Antizipation ist nichts wert, wenn sie nicht in der Lage ist, die Entwicklungen auch zeitlich einzugrenzen. Dies ist eines der besonderen Verdienste der Arbeiten von LEAP/E2020: wir sagen, wann die Entwicklungen, die wir vorhersagen, eintreten.

Wenn die Zukunft immer unsicherer wird, müssen auch die Methoden um sie zu antizipieren sich ändern. Mit LEAP/E2020 und mit dem GEAB haben Sie Zugang zu Methoden der Antizipation, die auch im 21. Jahrhundert vorausschauendes Handeln ermöglichen.

Franck Biancheri
Wissenschaftlicher Direktor
LEAP/E2020

Mardi 28 Novembre 2006

GEAB N°61 - Zusammenfassung

- 17. Januar 2012 -

Umfassende weltweite Krise – 2012: Das Jahr der Zeitenwende in den internationalen Machtverhältnissen
Mit dieser 61. Ausgabe des GEAB jährt es sich nun zum sechsten Mal, dass die Mitarbeiter von LEAP/E2020 mit ihren Abonnenten und Lesern seines monatlichen Informationsbriefs ihre Vorhersagen über die Entwicklung der umfassenden weltweiten Krise teilen. Und zum ersten Mal in diesen vergangenen Jahren sagen wir in dieser Januarausgabe, die eine Übersicht über unsere Vorhersagen für dieses Jahr enthält, ein Jahr voraus, in dem sich die Krise nicht einfach weiter verstärken wird, sondern auch die ersten Elemente der „Welt von Morgen“ (...) sich herauskristallisieren... (Seite 2)
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USA 2012: Auf dem Weg zur Tragödie eines QE3
Die amerikanische Finanzpolitik steht heute vor der Herausforderung der Staatschuldenkrise, deren ultimatives Opfer sie sein werden. Wie LEAP/E2020 vorhergesehen hat, wird die Schuldenkrise der Eurostaaten 2011 der Zünder sein, der die US-Schuldenbombe 2012 zur Explosion bringt, auch wenn in einer Medienkampagne verzweifelt versucht wird, die Menschen vom Gegenteil zu überzeugen. Der massive Verkauf von US-Staatsanleihen durch die großen Zentralbanken im zweiten Halbjahr 2011 belegt aber die Richtigkeit unserer Vorhersage in beeindruckender Weise… (Seite 7)
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VORHERSAGEN 2012: 20 MAL RAUF UND 15 Mal RUNTER, 35 SCHLÜSSELTHEMEN FÜR 2012
Up oder Down? Die politische Pattsituation in den USA; Die Londoner City und Wall Street; Der Westen als Interessen- und Wertegemeinschaft; Der Anstieg der Zinsen; Wall Street und die City als Schwarze Löcher des Finanzsystems; Der Wert der chinesischen Währungsreserven; Das britische Pfund (und die Gilts); Die Entstehung eines neuen europäischen Souveräns: Euroland; Der « kleine kalte Krieg » zwischen USA und China; Italien; Die Eurokrise; Die Bedeutung des Dollars in den globalen Handelsbeziehungen; Die Ratingagenturen; Die « große europäische Staatsschuldverschreibung » (GESSV); MerkHollMont ; Ron Paul ; Der weitere Vormarsch von Gold im internationalen Währungssystem; Die Rezessflation; Die Zahl, die Größe und der Einfluss der westlichen Banken; Sarkozy, Cameron, Netanjahu und Medwedew; Die Reifung der BRICS zu einem wichtigen Akteur auf der internationalen Bühne; Die Türkei verlässt das westliche Lager; Die europäische Tobin-Steuer; Die laizistischen und prowestlichen Bewegungen in der islamischen Welt; Wachstum; Klagen und Strafverfahren gegen Bankvorstände und Hedge Fonds- Manager; Der Zerfall des Weltwährungssystems in drei Zonen: Dollar, Euro, Yuan; Die allgemeine Abwertung der Schulden der westlichen Staaten; Die Wutbürger; Die EU als „Europa“; QE3 als Wunderwaffe zur Rettung der US-Wirtschaft; Die Fähigkeit der USA zu Militäreinsätzen; Die Meerenge von Hormus und eine neue Fassette der Krise im Mittleren Osten; Schottlands Unabhängigkeit; Die Nützlichkeit der G20 (page 19)
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Der GlobalEurometer - Ergebnisse & Auswertung
(...) nimmt auch die Mehrheit zu, die die Auffassung vertritt, europäische Bekämpfungsmaßnahmen der Krise seien wirksamer als nationale Alleingänge (80% im Januar 2012 im Vergleich zu 77% im Vormonat) … (Seite 36)
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