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Die fünf Abschnitte der weltweiten Phase des Zerfalls der Welt – und öffentlichen Ordnung- Pressemitteilung des GEAB vom 16. März 2010 -
Mit Ende des ersten Quartals 2010 mehren sich im Bereich der Finanzen, der Handelsbeziehungen, der Wechselkurse und der Außenpolitik die Zeichen bevorstehender internationaler Konflikte. Gleichzeitig nehmen innerstaatlich die sozialen Spannungen zu. Daher ist LEAP/E2020 nunmehr in der Lage, eine erste Vorhersage über die wahrscheinliche Abfolge der Ereignisse in der Phase des Zerfalls der Welt- und öffentlichen Ordnung vorzulegen.
Wir erinnern daran, dass diese Phase nur dann den Weg zur einer dauerhaften Neuordnung des internationalen Systems eröffnen kann, wenn innerhalb der nächsten fünf Jahre die richtigen Schlussfolgerungen aus dem Zusammenbruch der Nachkriegsweltordnung gezogen werden. Das heißt, dass insbs. ein neues internationales Währungssystem aufgebaut werden muss, das das alte, das sich auf den Dollar als globale Leit – und Reservewährung stützt, ablöst. Die neue internationale Währung muss eine Korbwährung aus den wichtigsten Währungen der Welt sein, deren Zusammensetzung sich nach dem jeweiligen Gewicht der darin repräsentierten Wirtschaften richtet. Als LEAP fast genau vor einem Jahr, am Vortag des ersten G20-Treffens in London, auf einer ganzen Seite der Financial Times diese Vision den Regierungen der großen Staaten unterbreitete, sagten wir, dass diese Reform bis spätestens zum Sommer 2009 eingeleitet sein müsse; sonst drohe ab dem Jahresende 2009 der Zerfall der Welt – und öffentlichen Ordnung (1).
Der Feuerring der Staatsschulden – schaubildliche Zuordnung der Staaten entsprechend ihrer Schulden und ihrer öffentlichen Defizite (in % des BIP) - Quelle: Reuters Ecowin, 02/2010
Das Scheitern des Kopenhagener Gipfels vom Dezember 2009 ist ein Nachweis für die Richtigkeit unserer Vorhersage: Dort ging vor dem Hintergrund wachsender chinesisch-amerikanischer Spannungen und Uneinigkeit zwischen den westlichen Staaten (2) eine beinahe zwanzigjährige rührige internationale Zusammenarbeit in der Klimapolitik zu Ende. In den internationalen Beziehungen nehmen die Spannungen und Konflikte zu, während der Einfluss Amerikas und seine Fähigkeit, die anderen Staaten hinter sich zu einen (3) oder wenigsten seine eigenen Interessen und die seiner engsten Verbündeten zu wahren, mit jedem Monat mehr schwindet (4). Zum Ende des ersten Quartals 2010 kann man insbs. folgende wichtige Entwicklungen festhalten:
. Die ständige Verschlechterung der Beziehungen zwischen China und den USA (Streitpunkte: Taiwan, Tibet, Iran, Wechselkurs Yuan-Dollar (5), Rückgang der chinesischen Käufe von US-Staatsanleihen, Handel usw.) . Wachsende Unstimmigkeiten zwischen den USA und ihren europäischen Verbündeten (Streitpunkte: Afghanistan (6), NATO (7), Kauf von Tankflugzeugen (8), Klima, Griechenlandkrise usw.) . Entscheidungsunfähigkeit der US-Regierung (9) . Weiterhin Instabiliät im Mittleren Osten (10) und Verschärfung der Spannungen zwischen Israel und Palästina und Israel und Iran . Die Stärkung regionaler Blöcke, die ihre eigenen Interessen vor die Interessen der Weltgemeinschaft stellen (Asien, Latein-Amerika (11) und insbs. Europa). . Die erhöhte Instabilität der Devisen (12)- und Finanzmärkte (13) weltweit . Die wachsenden Sorgen um Staatsbankrotte . Die wachsende Kritik an der Rolle der US-Banken und die Bestrebungen, per Gesetz die Finanzmärkte wieder zu regionalisieren (14) . ...
Entwicklung der Rentabilität (in %) des New York Stock Exchange 1825 – 2008 - Quellen: Value Square Asset Management / Yale School of Management, 2009
Gleichzeitig verschärfen sich in Europa vor dem Hintergrund des ausbleibenden Aufschwungs (15) die sozialen Spannungen und Arbeitskämpfe, während in den USA die sozialen Grundlagen einer Gesellschaft schlichtweg in Auflösung begriffen sind (16). Wenn auch die Konflikte in Europa sichtbarer sind, ist die Situation in den USA weitaus dramatischer. Die USA kontrollieren immer noch die internationale Berichterstattung, so dass über die sozialen Folgen des Abbaus der öffentlichen Dienste der Daseinsvorsorge und der Sozialleistungen sowie der sich beschleunigenden Verarmung der US-Mittelklasse (17) wenig bekannt wird. Der klägliche Zustand der sozialen Struktur in den USA (18) erleichtert auch dieses Verschweigen der wahren Zustände: Die Gewerkschaften sind sehr schwach, verfolgen keine allgemeine Linie, und außerdem gelten in den USA seit jeher kollektive soziale Forderungen und Gewerkschaftsaktivitäten als „unamerikanisch“ (19) .
Auf beiden Seiten des Atlantiks und auch in Japan werden staatliche Dienste (öffentlicher Nahverkehr, Polizei, Feuerwehr, Gesundheit, Bildung (20), Altersvorsorge) zurückgebaut oder eingestellt. In Europa kommt es immer häufiger zu gewalttätigen Demonstrationen, während in den USA der innere Terrorismus (Terroranschläge durch Amerikaner) zunimmt und es überhaupt zu einer politischen Radikalisierung von Teilen der Bevölkerung kommt (21). In China macht die Entwicklung der öffentlichen Meinung die Regierung immer nervöser, was sich gut an der wachsenden Kontrolle des Internets und der Medien ablesen lässt; Demonstrationen gegen Arbeitslosigkeit und Armut nehmen zu, was in starkem Kontrast zu dem optimistischen Gebaren der Regierung über den angeblich so prächtigen Zustand, in der sich die chinesische Wirtschaft befände, steht. In Afrika kommt es seit dem letzten Jahr zu mehr Staatsstreichen als üblich. Und in Latein-Amerika, wo die makroökonomischen Schlüsselzahlen doch eher positiv sind, erhöht soziale Unzufriedenheit das Risiken für radikale Politikwechsel, wie man gerade in Chile sehen konnte.
Entwickllung der nominalen (22) Ausgaben in den Mitgliedsländern der OECD (in % vom BIP des Vorjahres) - Quelle: MacroMarketMusings / David Beckworth, 11/2009
All diese Tendenzen zusammen sind dabei, einen explosiven « sozialen und politischen Cocktail » zu ergeben, der unmittelbar zu Konflikten innerhalb der Staaten (US-Staaten gegen US-Bundesstaat, Republiken gegen die Russische Föderation, Provinzen gegen Zentralregierung in China) als auch zwischen den Mitgliedstaaten der EU sowie zwischen ethnischen Gruppen (allgemeiner Anstieg der Fremdenfeindlichkeit) führen wird. Es wird zu einem Anstieg von Nationalismus oder regionalen Hegemoniebestrebungen (23) kommen, in denen sich die zerstörerischen Kräfte entfalten können. Das alles spielt sich vor dem Hintergrund der Verarmung der amerikanischen, japanischen und europäischen Mittelklasse ab; ganz besonders hart werden Großbritannienen und weitere Länder in Europa und Asien (24) betroffen sein, in denen die Privathaushalte überschuldet und die öffentlichen Finanzen zerrüttet sind).
In diesem Gesamtzusammenhang gehen wir davon aus, dass sich die Phase des Zerfalls der Welt- und öffentlichen Ordnung in fünf Unterabschnitte unterteilen wird: 0. Beginn der Phase der Auflösung der Welt- und öffentlichen Ordnung 1. 1. Abschnitt: Währungskonflikte und Finanzkatastrophen 2. 2. Abschnitt: Handelskonflikte 3. 3. Abschnitt: Staatenpleiten 4. 4. Abschnitt: soziale und politische Krisen und Unruhen 5. 5. Abschnitt: Außenpolitische Krisen Weiterhin präsentiert LEAP in dieser Ausgabe des GEAB die acht Staaten, die unserer Auffassung nach stärker bankrottgefährdet sind als Griechenland, sowie seine Vorhersage über die Zukunft der Finanzindustrie nach der Krise und sein Verhältnis zur Realwirtschaft. Und natürlich stellen wir auch diesmal unsere monatlichen Empfehlungen vor (Devisen, Aktien...) , und stellen objektive Kriterien für ein besseres Verständnis der Nachrichten während der Phase des Zerfalls der Welt - und öffentlichen Ordnung vor.
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Noten: (1) Joseph Stiglitz und Simon Johnson stoßen heute in das gleiche Horn, wenn sie feststellen, dass die Krise dabei ist, eine Abfolge von verpassten Gelegenheiten für eine Reform des internationalen Finanzsystems zu werden, und dass damit neue Katastrophen bevorstehen. Quelle: USAToday, 12/03/2010 (2) Amerikaner und Europäer vertreten hierzu diametral entgegen gesetzte Positionen. Die Machtübernahme durch Barack Obama hat lediglich dazu geführt, dass die Europäer, die sich sofort als „Obama-Fans“ bekannten, heute mehr Schwierigkeiten haben, diesen Dissens mit den Amerikaner offen auszusprechen und nach außen auch zu vertreten, aus Angst, ihrem großen Hoffnungsträger zu schaden und seinen Einfluss zu schwächen.. (3) Sogar im Wissenschaftsbereich verlieren die USA rasch an Gewicht. Inzwischen stehen auf der Rangliste der fünfzehn besten Forschungseinrichtungen nur noch sechs US-Institute; vier sind europäisch und zwei chinesisch. Quelle: Scimago Institutions Rankings 2009, 03/2009 (4) Wie man an der Haltung Israels ablesen kann, das sich inzwischen gegenüber Washington geradezu unverschämt verhält. Das ist sehr aussagekräftig. Denn der Grad der Schwäche eines Imperiums wird am besten und am ehesten von den nächsten Verbündeten wahrgenommen. Den Gegner oder frischen Verbündeten ist diese Sensibilität nicht vergönnt. Denn weder haben sie Zugang zu den inneren Machstrukturen, noch teilen sie eine ausreichend lange gemeinsame Geschichte, in deren Verlauf sie ein Gespür für solche Veränderungen hätten entwickeln können. Der Leitartikel von Thomas Friedman in der New York Times vom 13. März 2010 lässt erkennen, wie sehr die amerikanischen Eliten über die Haltung Israels fassungslos sind ,und wie frustriert über die Unfähigkeit der US-Regierung, die richtige Antwort darauf zu finden. (5) Der Ton zwischen Washington und Peking wird in dieser Angelegenheit schärfer; neben ihrer wirtschaftlichen Bedeutung wollen beide Regierung an dieser Frage ihre Macht beweisen. Quelle: China Daily, 14/03/2010; Washington Post, 14/03/2010 (6) Der Abzug eines großen Teils der Truppen der Nato-Verbündeten aus Afghanistan bis 2011 führt dazu, dass Russland und Indien vereinbaren, gemeinsam und in Zusammenarbeit mit dem Iran zu handeln, um zu verhindern, dass die Taliban wieder die Macht in Kabul ergreifen. Quelle: Times of India, 12/03/2010 (7) Über das Afghanistan-Engagement ist bereits die niederländische Regierung auseinander gebrochen. Und Deutschland präsentiert jetzt unter dem Vorwand, die Nato wäre in ihrer aktuellen Form nicht mehr den neuen Zeiten angepasst, den Vorschlag, Russland näher an die Nato heranzuführen; ein Vorschlag, der den Russen sicherlich entgegen kommt. Quelle: Spiegel, 08/03/2010 (8) Die europäischen Regierungen sind über die Entscheidung Washingtons, Airbus von der Teilnahme an dem Auftrag für die neuen Tankflugzeuge der US-Air Force auszuschließen, sehr aufgebracht. Diese US-Entscheidung lässt wohl den in Europa sehr beliebten Traum vom transatlantischen Rüstungsmarkt platzen. Die US-Regierung hat nicht im geringsten die Absicht, nicht-amerikanische Firmen solch wichtige Ausschreibungen gewinnen zu lassen. Die europäischen Regierungen sollten daher ernsthaft erwägen, ihren eigenen Rüstungsbedarf ausschließlich bei der europäischen Rüstungsindustrie zu decken. Quelle: Financial Times, 09/03/2010 (9) Sogar die Los Angeles Times vom 28. Februar 2010 stimmt in die Warnrufe des britischen Historikers Niall Ferguson ein, der davon ausgeht, dass das „US-Imperium“ von einem Tag auf den nächsten untergehen könne, wie dies auch für die UdSSR der Fall war. (10) Und die Tatsache, dass inzwischen die gesamte arabische Welt sehr stark von der weltweiten Wirtschaftskrise in Mitleidenschaft gezogen wird, wird die chronische Instabilität der Region sicherlich noch erhöhen. Quelle: Awid/Pnud, 19/02/2010 (11) Venezuela kauft chinesische Jagdflugzeuge; vor gerade einmal fünf Jahren wäre dies noch absolut undenkbar gewesen. Quelle: YahooNews, 14/03/2010 (12) Wie wir schon in den vorher gehenden Ausgaben vorhergesagt haben, wird, wenn erst einmal die „Griechenlandkrise“ wieder in den Schatten tritt, das Hauptaugenmerk sich erneut auf die entscheidenden und dauerhaften Trends der Krise richten; und folgerichtig tauchen gerade seit einigen Tagen wieder Analysen auf, die aussagen, dass die USA ihre AAA-Bonitätseinstufung verlieren könnten, und dass die Zeit des Dollars als Weltreservewährung zu Ende gehe. Quellen: BusinessInsider/Standard & Poor's, 12/03/2010 (13) Das untenstehende Schaubild zeigt die immer größere Volatilität an den Finanzmärkten, die nach unserer Auffassung ein Beweis für systemische Risiken sind. Wenn man sich die Ertragslage der New Yorker Börse seit 180 Jahren anschaut, kann man feststellen, dass die Jahre 2000- 2008 Rekordjahre waren – sowohl nach oben als auch nach unten. Das Volumen der Transaktionsaufträge auf den weltweiten Finanzmärkten ist seit fünf Jahren um 50% gefallen. Grund dafür ist die allgemeine Anwendung des computergesteuerten Hochgeschwindigkeitshandelns an den globalen Börsen, was natürlich die Volatilität der Aktienkurse extrem erhöht. Quelle: Financial Times, 21/02/2010 (14) Die Warnung von US-Finanzminister Timothy Geithner über die Risiken unterschiedlicher Finanzmarktbestimmungen dies- und jenseits des Atlantiks ist nur der neueste Hinweis auf diese Entwicklung. Quelle: Financial Times, 10/03/2010 (15) Neuestes Beispiel: Schweden glaubte, die Talsohle durchschritten zu haben; nach den Zahlen für das vierte Quartal 2009, die sehr schlecht sind, ist die schwedische Wirtschaft jedoch wieder in der Rezession. Quelle: SeekingAlpha, 02/03/2010 (16) Die US-Arbeitslosenquote liegt inzwischen bei 20%, während in den Unterschichten mit schlechter beruflicher Bildung Spitzenwerte von beinahe 40% erreicht werden. Die Regierung will diese Wirklichkeit jedoch nicht wahr haben und manipuliert lieber die Statistiken. Der Artikel von Steven Hansen vom 21. Februar 2010 mit dem Titel « Which economic world are we in? » bietet einen sehr interessanten Blick auf dieses Thema. (17) Eine sicherlich radikale Analyse, die sich aber auf viele Quellen stützt und schlüssig wirkt, bietet der Artikel von David DeGraw auf Alternet vom 15. Februar 2010 (18) Quelle (einschließlich der Kommentare): MarketWatch, 25/02/2010 (19) Hinter jedem Gewerkschaftler oder Demonstrant für soziale Zwecke wird ein « Roter » oder ein « commy » vermutet. (20) Sogar in den USA, wo die Studenten gegen die Erhöhung der Studiengebühren protestieren, wo die Bevölkerung über die Schließung der Hälfte der öffentlichen Schulen in einer Stadt wie Kansas City schockiert ist, wo in New York 62 Feuerwehrzüge abgeschaft werden… Quellen: New York Times, 04/03/2010; USAToday, 12/03/2010; Fire Engineering, 11/03/2010 (21) Von Joe Stack zu den Tea Parties ist die US-Mittelklasse seit Mitte 2009 dabei, sich sehr schnell zu radikalisieren. (22) Die nominalen Ausgaben ist der nicht inflationsbereinigte Gesamtwert der Ausgaben in einer Volkswirtschaft. Es handelt sich dabei also um den Wert der Gesamtnachfrage. Dem Schaubild kann man entnehmen, dass in der Krise die Nachfrage eingebrochen ist. (23) « Regional » wird hier im geopolitischen Sinne gebraucht, bezeichnet also einen Zusammenschluss von Staaten wie die EU oder Asean. (24) Auch in Süd-Korea verschärft sich die Verschuldung der Privathaushalte mit der Krise, während die Unternehmen Liquidität in ihren Kassen horten statt sie zu investieren, weil sie nicht an einen Aufschwung glauben. Quelle: Korea Herald, 03/03/2010 Mercredi 17 Mars 2010
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GEAB N°61 - Zusammenfassung- 17. Januar 2012 -
Umfassende weltweite Krise – 2012: Das Jahr der Zeitenwende in den internationalen Machtverhältnissen
Mit dieser 61. Ausgabe des GEAB jährt es sich nun zum sechsten Mal, dass die Mitarbeiter von LEAP/E2020 mit ihren Abonnenten und Lesern seines monatlichen Informationsbriefs ihre Vorhersagen über die Entwicklung der umfassenden weltweiten Krise teilen. Und zum ersten Mal in diesen vergangenen Jahren sagen wir in dieser Januarausgabe, die eine Übersicht über unsere Vorhersagen für dieses Jahr enthält, ein Jahr voraus, in dem sich die Krise nicht einfach weiter verstärken wird, sondern auch die ersten Elemente der „Welt von Morgen“ (...) sich herauskristallisieren... (Seite 2) Lesen Sie die Pressemitteilung USA 2012: Auf dem Weg zur Tragödie eines QE3 Die amerikanische Finanzpolitik steht heute vor der Herausforderung der Staatschuldenkrise, deren ultimatives Opfer sie sein werden. Wie LEAP/E2020 vorhergesehen hat, wird die Schuldenkrise der Eurostaaten 2011 der Zünder sein, der die US-Schuldenbombe 2012 zur Explosion bringt, auch wenn in einer Medienkampagne verzweifelt versucht wird, die Menschen vom Gegenteil zu überzeugen. Der massive Verkauf von US-Staatsanleihen durch die großen Zentralbanken im zweiten Halbjahr 2011 belegt aber die Richtigkeit unserer Vorhersage in beeindruckender Weise… (Seite 7) Abonnieren Sie VORHERSAGEN 2012: 20 MAL RAUF UND 15 Mal RUNTER, 35 SCHLÜSSELTHEMEN FÜR 2012 Up oder Down? Die politische Pattsituation in den USA; Die Londoner City und Wall Street; Der Westen als Interessen- und Wertegemeinschaft; Der Anstieg der Zinsen; Wall Street und die City als Schwarze Löcher des Finanzsystems; Der Wert der chinesischen Währungsreserven; Das britische Pfund (und die Gilts); Die Entstehung eines neuen europäischen Souveräns: Euroland; Der « kleine kalte Krieg » zwischen USA und China; Italien; Die Eurokrise; Die Bedeutung des Dollars in den globalen Handelsbeziehungen; Die Ratingagenturen; Die « große europäische Staatsschuldverschreibung » (GESSV); MerkHollMont ; Ron Paul ; Der weitere Vormarsch von Gold im internationalen Währungssystem; Die Rezessflation; Die Zahl, die Größe und der Einfluss der westlichen Banken; Sarkozy, Cameron, Netanjahu und Medwedew; Die Reifung der BRICS zu einem wichtigen Akteur auf der internationalen Bühne; Die Türkei verlässt das westliche Lager; Die europäische Tobin-Steuer; Die laizistischen und prowestlichen Bewegungen in der islamischen Welt; Wachstum; Klagen und Strafverfahren gegen Bankvorstände und Hedge Fonds- Manager; Der Zerfall des Weltwährungssystems in drei Zonen: Dollar, Euro, Yuan; Die allgemeine Abwertung der Schulden der westlichen Staaten; Die Wutbürger; Die EU als „Europa“; QE3 als Wunderwaffe zur Rettung der US-Wirtschaft; Die Fähigkeit der USA zu Militäreinsätzen; Die Meerenge von Hormus und eine neue Fassette der Krise im Mittleren Osten; Schottlands Unabhängigkeit; Die Nützlichkeit der G20 (page 19) Abonnieren Sie Der GlobalEurometer - Ergebnisse & Auswertung (...) nimmt auch die Mehrheit zu, die die Auffassung vertritt, europäische Bekämpfungsmaßnahmen der Krise seien wirksamer als nationale Alleingänge (80% im Januar 2012 im Vergleich zu 77% im Vormonat) … (Seite 36) Abonnieren Sie
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Umfassende weltweite Krise – USA 2012/2016 : Ein zahlungsunfähiges und unregierbares Land