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Are we really going to abandon the PM's new best friend?The Independent
Younger Castro steers Cuba to a new revolutionThe Independent
Les Etats-Unis au défi du déclinLe Monde
Greek conservative leader says party must support bailoutDeutsche Welle
Supply of a Cancer Drug May Run Out Within WeeksNew York Times
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Die Staaten zur nimmer endenden Unterstützung einer todkranken Weltwirtschaft verdammt- Auszug GEAB N°37 (18. September 2009) -
Nicht einmal LEAP/E2020 bestreitet, dass sich die Geschwindigkeit, mit der die Weltwirtschaft auf den Absturz zurast, in den letzten Monaten verlangsamt hat (1), was ja von den hinlänglich bekannten Experten und den Medien als „gute Nachrichten vom Licht am Ende des Tunnels “(2) ausgeschlachtet wird. Aber dieses Bremsen auf dem Weg zum Abgrund wurde mit einem unglaublichen Aufwand öffentlicher Gelder während der letzten zwölf Monate bezahlt (3). Doch die unglaublichen Summen aus den Taschen der Steuerzahler wurden schlecht genutzt; sie hätten für den Aufbau eines neuen internationalen Finanz- und Währungssystems eingesetzt werden müssen. Denn die aktuelle umfassenden Krise ist die Agonie des bisherigen Systems (4). Diese Baustelle blieb jedoch vollständig unberührt – wenn man von einigen schönen Absichtserklärungen (5) und den Rettungsgeldern für amerikanische und europäische Banken absieht (6). In der Zukunft werden internationale Egoismen das Geschehen an den Finanz- und Devisenmärkten bestimmen (7).
Auf dem letzten Treffen der Fianzminister der G20-Staaten waren sich die Teilnehmer einig, dass ohne staatliche Subventionen und Rettungsgelder die Wirtschaft einbricht. Deshalb beschlossen die Finanzministern, die Krisenpolitik in all ihren Facetten (Subventionen, Konjunkturprogramme, Interventionen der Zentralbanken, Aufkäufe von Staatsanleihen, Quantitative Easing…) auf jeden Fall fortzusetzen. Trotz dieses katastrophalen Befunds und der teuren Maßnahmen haben sie es vermocht, den Medien als Hauptereignis des Gipfels eine Debatte über „koordinierte Maßnahmen zur Beendigung der Krise“ zu verkaufen. Wenn man von einer tristen Gegenwart ablenken möchte, entwerfe man die Vision einer glänzenden Zukunft (8). Das ist eine bekannte Methode der Machthaber, ihre aktuelle Ohnmacht zu verschleiern.
Weltweite Entwicklung von Produktion, Handel und Verbraucherpreisen (2000 – 2009) - Quelle : BRI, 2009
Für LEAP/E2020 belegt das vorherstehende Schaubild, wie es in Wirklichkeit um die Weltwirtschaft steht. Der Scheitern des weltweiten Wirtschafts-, Finanz- und Währungssystems wird mit Händen greifbar; noch nie in der modernen Geschichte war es so brüchig. Bei der geringsten Erschütterung kann es in sich zusammenbrechen. Dabei kann die Erschütterung von den Finanzmärkten, der internationalen Politik oder einer Naturkatastrophe ausgehen (9). Die Explosion der staatlichen Defizite (10), die die öffentlichen Hilfen in den Staatshaushalten verursachen, führt in den betroffenen Staaten zu politischen Spannungen. Aber die Regierungen sehen keine Alternative, denn sie spüren, dass ohne die staatlichen Hilfen die Wirtschaft unmittelbar wieder in einen Abwärtsstrudel gerissen wird. Damit wird es in Japan, USA und Europa wohl unweigerlich zu Steuererhöhungen kommen (11). Wenn also ein Bereich einen Aufwärtstrend verzeichnen kann, dann sind es Steuern und Abgaben. Die Japaner haben angesichts eines historischen Höchststands der Arbeitslosigkeit und einer weiterhin abstürzenden Wirtschaft den Schritt gewagt, ihre seit Jahrzehnten am Ruder stehende Führungsschicht abzuwählen. Sie eröffnen damit aber lediglich den Reigen der politischen Umwälzungen, die der Welt in der nächsten Phase der Krise bevor stehen (12). Auch die Regierung Obama hat zu ihrer Überraschung erkennen müssen, wie aufgebracht die Menschen gegen den Staat sind, als sie ihre Wut an dem (doch so notwendigen) Programm für eine Reform des US-Gesundheitssystems ausließen (13).
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Noten: (1) Wir sehen die Krise wie den Lauf eines Gummiballs auf einer Treppe. Auf jeder Stufe springt er hoch, um danach auf die nächste, tiefere Stufe hinabzufallen. Doch bei jedem Aufspringen könnte man mit Fug und Recht behaupten, die Abwärtsbewegung sei gestoppt, es gehe wieder aufwärts, obwohl es sich nur um ein Zwischenhoch auf dem Weg zu einem weiteren Tief handelt. (2) Die Manie, immer nur von Prozenten zu reden, ist Teil der Strategie zur Euphorisierung der Weltwirtschaft im Sommer 2009. Natürlich konnten Banken relativ einfach Kurssprünge von 200%, 300% oder gar 500% machen, da ihr Wert zuvor auf beinahe 0 gesunken war. Wenn man sich die Kurse von Natixis, Citi oder Royal Bank of Scotland anschaut, wird die Manipulation offensichtlich. Wer bei einem Kurs von 1 einen Kursgewinn von 500% verzeichnen kann, hat 5. Wer die Aktie vor zwei Jahren für 45 gekauft hat, macht immer noch einen Verlust von 40. Natürlich müsste jeder jederzeit präsent haben, dass ein Verlust von mehr als 100% nicht möglich ist, Gewinnprozentzahlen aber noch oben offen sind. Das heißt natürlich, dass Verlustprozentzahlen viel mehr schmerzen als gleiche Gewinnprozentzahlen Freude machen. Dennoch fallen viele auf solche Prozentzahlenspielchen herein und lassen sich einen Aufschwung einreden, der nur eine Verlangsamung der Rezession ist. Wer jedoch erleben musste, was es bedeutet, 50, 60 oder gar 90% seines Anlagevermögens zu verlieren, der ist in Zukunft gegen solche Manipulationsversuche gewappnet. Und genau dies ist eines der großen Hindernisse auf dem Weg zum Aufschwung, den unsere Führungskräfte so gerne herbei reden würden: Damit es wieder aufwärts geht, müssen die Menschen die Krise und ihre Auswirkungen vergessen haben und konsumieren und Schulden machen wie zuvor. Bei den „Krislein“ der letzten Jahrzehnte war das möglich. Bei dieser Mutter aller Krisen funktioniert es nicht. Sie hat sich zu massiv in die Vermögenslagen und Erinnnerungen der Menschen eingegraben, die ihre Opfer wurden. Und es werden täglich mehr. Die Intensität, die Dauer und das Ausmaß der Krise verhindern, dass das „business as usual“ der Vorkrisenzeit wieder einsetzt, dass die Menschen in unerschütterlichem Vertrauen auf ewiges Wachstum dasselbe in einem Kaufrausch auf Pump erzeugen und eine Kredit- und Schuldenblase Unternehmen, Banken und Kapitaleigner höchste Rendite sichert. (3) Die Ankündigung der französischen Regierung, die Unterstützung für die Banken bis 2010 fortzurschreiben, ist dafür der perfekte Beweis. Quelle: Reuters, 13/09/2009 (4) Vgl. den Offenen Brief an die Staats- und Regierungschefs des Londoner- G20-Treffens im April 2009, den LEAP am Vortag in der Financial Times veröffentlichte. (5) Natürlich ist die Absicht, die Boni der Aktien- und Finanzmakler zu beschränken, moralisch verdienstvoll, aber dieses Anliegen darf nicht in den Hintergrund drängen, dass diese „Traders“ lediglich die Kaperfahrer der sie beschäftigenden Banken und der Finanzplätze, auf denen diese operieren, sind. Von ihren Banken und den nationalen Regierungen erhalten sie ihre „Kaperbriefe“, die heute eben Boni heißen. Auf Rechnung ihrer Banken und mit der Billigung nationaler Regierungen befahren sie die Meere der Finanzmärkte. Wenn man ihre Entlohnung über ein Gehalt gewährleisten würde, wären sie nicht mehr berüchtigte Freibeuter, sondern ehrbare Seeleute. Aber darüber müssen die nationalen Regierungen entscheiden. Es ist natürlich klar, dass bei einem solchen Paradigmenwechsel Wall Street und die City of London am meisten zu verlieren hätten. Denn sie sitzen im Zentrum des aktuellen Systems. Als kleine Anekdote am Rande: Nicht nur haben die USA niemals den Vertrag von Paris von 1856 ratifiziert, mit dem Kaperfahrten verboten wurden, sie haben sogar nach dem 11. September 2001 mit dem « September 11 Marque and Reprisal Actes of 2001 » diese Kriegsführungsart wieder reaktiviert. (6) Im übrigen sagt die Bank für internationalen Zahlungsverkehr, die Zentralbank der staatlichen Zentralbanken, in ihrem 79. Jahresbericht vom Juli 2009 genau das selbe. Zwei kurze Textstellen fassen seine allgemeine Aussage zusammen: „Finanzinistitute, die zu groß sind, um Bankrott zu gehen – also solche, die schon durch ihre Existenz ein nicht hinzunehmendes Systemrisiko repräsentieren, weil viele andere von ihrer Zahlungsfähigkeit abhängen – sind in diesem Zusammenhang eine wahre Herausforderung. Nun hat sich ihre Zahl im Verlauf der letzten zwei Jahre durch Fusionen und Aufkäufe, die als Ausweg in der Krise forciert wurden, vervielfacht. Obwohl dieser Ansatz auf kurze Sicht verständlich ist, führt er jedoch – und die zuständigen Behörden sind sich dessen bewußt - zum Entstehen einer nicht nachhaltigen Struktur“. Und weiter: „Der massive Aufwand auf kurze Sicht führt zu zwei Risiken für die langfristige Erholung: Zum einen reichen die bisher ergriffenen Maßnahmen vielleicht nicht aus, um das Bankensystem auf Dauer zu stabilisieren; zum anderen könnte das Fehlen einer eindeutigen Strategie zum Ausklingen der geldpolitischen und finanziellen Konsolidierungsanstrengungen dazu führen, dass die notwendigen makroökonomischen Anpassungen dadurch nicht nur nicht erleichert, sondern vielmehr erschwert würden. Quelle: BRI, 07/2009 (7) Quelle : Times, 02/09/2009 (8) Und gleichzeitig mache man den Menschen mit Schlagzeilen über eine mögliche Pandemie der Schweinegrippe Angst. Wir wollen uns hier nicht als Gesundheitsexperten ausgeben. Dafür fehlt uns die Kompetenz. Aber es ist doch bezeichnend, dass es während des Winters auf der südlichen Halbkugel, der gerade zu Ende geht, nicht zu einer massiven Erkrankungswelle gekommen ist. Da wäre es doch mehr als erstaunlich, wenn der Virus auf der nördlichen Halbkugel mit einem Mal zur tödlichen Gefahr für unzählige Menschen würde. Dennoch belegt die Berichterstattung über die Schweinegrippe Medienplätze, auf denen sonst über die gegenwärtige umfassende Krise berichtet werden könnte. Eine Krise läßt sich eben am besten mit einer anderen bekämpfen – zumindest in den Medien! (9) In der nächsten, 38. Ausgabe des GEAB, die im Oktober erscheinen wird, werden wir unsere länder – und regionspezfischen Voraussagen aktualisieren; dann werden wir selbstverständlich auch unsere Voraussagen über den Bankrott von USA und Großbritannien evaluieren. (10) Mit einem Rekordausgabevolumen staatlicher Anleihen durch EU-Staaten (1.100 Milliarden € in der Eurozone und mehr als 250 Milliarden € in Großbritannien) und einem US-Bundesdefizit von 9.000 Milliarden USD in den kommenden zehn Jahren bleibt kein Zweifel mehr, dass die öffentlichen Defizite außer Kontrolle geraten sind. Quellen: Yahoo/Reuters, 04/09/2009 ; CBS, 25/08/2009 (11) Die Steuerbelastung ist in der Tat im Aufschwung. Der französische Präsident Nicolas Sarkozy hat gerade die Kohlendioxid-Steuer erfunden (Quelle: Le Monde, 10/09/2009), in den USA verdichten sich die Gerüchte von einer Mehrwertsteuererhöhung (Quelle: Reuters, 08/09/2009), in Großbritannien die von einer Erhöhung der Mineralölsteuer (Quelle: Sunday Express, 13/09/2009), ganz zu schweigen von den Geldstrafen für Ordnungswidrigkeiten jeglicher Art, die Städte und Gemeinden, Regionen und Staaten immer massiver und bei geringsten Anläßen verhängen, um sich neue Geldquellen zu erschließen. (12) In den USA, in Europa oder auch in China. Quellen: Reuters, 08/09/2009 ; Financial Times, 06/09/2009 ; BBC, 26/07/2009 . (13) Das Ausmaß dieser Wut, die sich gerade in einer großen Demonstration in Washington entladen hat (Quelle : New York Times, 12/09/2009) geht weit über den Anlaß der Gesundheitsreform und die Versuche der Republikaner hinaus, diese Wut für ihre Zwecke auszuschlachten. Viele der Demonstranten bringen damit eine weit verbreitete und allgmeine Wut der Menschen gegen das politische System in Washington und seine Verstrickung mit Wall Street zum Ausdruck. Das Gesundheitssystem ist dabei nur ein Vorwand (und sicherlich keiner, der besonders gut gewählt wäre). Die Reaktion der Amerikaner ist vergleichbar mit der Haltung vieler Europäer gegen das Projekt der europäischen Verfassung, in der sich die grundsätzliche Frustration über die Europapolitik niederschlug. Mardi 5 Janvier 2010
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GEAB N°61 - Zusammenfassung- 17. Januar 2012 -
Umfassende weltweite Krise – 2012: Das Jahr der Zeitenwende in den internationalen Machtverhältnissen
Mit dieser 61. Ausgabe des GEAB jährt es sich nun zum sechsten Mal, dass die Mitarbeiter von LEAP/E2020 mit ihren Abonnenten und Lesern seines monatlichen Informationsbriefs ihre Vorhersagen über die Entwicklung der umfassenden weltweiten Krise teilen. Und zum ersten Mal in diesen vergangenen Jahren sagen wir in dieser Januarausgabe, die eine Übersicht über unsere Vorhersagen für dieses Jahr enthält, ein Jahr voraus, in dem sich die Krise nicht einfach weiter verstärken wird, sondern auch die ersten Elemente der „Welt von Morgen“ (...) sich herauskristallisieren... (Seite 2) Lesen Sie die Pressemitteilung USA 2012: Auf dem Weg zur Tragödie eines QE3 Die amerikanische Finanzpolitik steht heute vor der Herausforderung der Staatschuldenkrise, deren ultimatives Opfer sie sein werden. Wie LEAP/E2020 vorhergesehen hat, wird die Schuldenkrise der Eurostaaten 2011 der Zünder sein, der die US-Schuldenbombe 2012 zur Explosion bringt, auch wenn in einer Medienkampagne verzweifelt versucht wird, die Menschen vom Gegenteil zu überzeugen. Der massive Verkauf von US-Staatsanleihen durch die großen Zentralbanken im zweiten Halbjahr 2011 belegt aber die Richtigkeit unserer Vorhersage in beeindruckender Weise… (Seite 7) Abonnieren Sie VORHERSAGEN 2012: 20 MAL RAUF UND 15 Mal RUNTER, 35 SCHLÜSSELTHEMEN FÜR 2012 Up oder Down? Die politische Pattsituation in den USA; Die Londoner City und Wall Street; Der Westen als Interessen- und Wertegemeinschaft; Der Anstieg der Zinsen; Wall Street und die City als Schwarze Löcher des Finanzsystems; Der Wert der chinesischen Währungsreserven; Das britische Pfund (und die Gilts); Die Entstehung eines neuen europäischen Souveräns: Euroland; Der « kleine kalte Krieg » zwischen USA und China; Italien; Die Eurokrise; Die Bedeutung des Dollars in den globalen Handelsbeziehungen; Die Ratingagenturen; Die « große europäische Staatsschuldverschreibung » (GESSV); MerkHollMont ; Ron Paul ; Der weitere Vormarsch von Gold im internationalen Währungssystem; Die Rezessflation; Die Zahl, die Größe und der Einfluss der westlichen Banken; Sarkozy, Cameron, Netanjahu und Medwedew; Die Reifung der BRICS zu einem wichtigen Akteur auf der internationalen Bühne; Die Türkei verlässt das westliche Lager; Die europäische Tobin-Steuer; Die laizistischen und prowestlichen Bewegungen in der islamischen Welt; Wachstum; Klagen und Strafverfahren gegen Bankvorstände und Hedge Fonds- Manager; Der Zerfall des Weltwährungssystems in drei Zonen: Dollar, Euro, Yuan; Die allgemeine Abwertung der Schulden der westlichen Staaten; Die Wutbürger; Die EU als „Europa“; QE3 als Wunderwaffe zur Rettung der US-Wirtschaft; Die Fähigkeit der USA zu Militäreinsätzen; Die Meerenge von Hormus und eine neue Fassette der Krise im Mittleren Osten; Schottlands Unabhängigkeit; Die Nützlichkeit der G20 (page 19) Abonnieren Sie Der GlobalEurometer - Ergebnisse & Auswertung (...) nimmt auch die Mehrheit zu, die die Auffassung vertritt, europäische Bekämpfungsmaßnahmen der Krise seien wirksamer als nationale Alleingänge (80% im Januar 2012 im Vergleich zu 77% im Vormonat) … (Seite 36) Abonnieren Sie
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Umfassende weltweite Krise – USA 2012/2016 : Ein zahlungsunfähiges und unregierbares Land