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GLOBAL SYSTEMIC CRISIS Press clippings
December trade deficit at widest in six monthsMarket Watch
High-yield bond buyers skeptical of job gainsMarket Watch
Latin American leaders assail U.S. drug ‘market’Washington Post
China's export drops 0.5% y-o-y in JanShanghai Daily
A New Generation Aims to Revitalize RussiaDer Spiegel
Landmark settlement announced on foreclosure, mortgage fraudWashington Post
PASOK deputies seek deficit probeEkathimerini
Mean-Spirited, Bad EconomicsIn These New Times
China's CPI at three-month highChina Daily
Bank of England adds another dose of QEMarket Watch
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Der unvermeidliche Anstieg der Leitzinsen- Auszug GEAB N°42 (16. Februar 2010) -
Diese Überlegungen und Annahmen führen zu einer Frage, die einfach zu formulieren ist, deren Antwort aber sehr komplex: Wieviel kostet Geld, wenn die Nachfrage danach so anzieht ?
Seit 18 Monaten antworten darauf die Zentralbanker: Die Krise ist ein Liquiditätsproblem, also muss Geld billig bis umsonst bleiben, und alles wird wieder zur Normalität zurückkehren. Jedoch die Monate verstreichen und der Aufschwung bleibt weiter aus (1), die Banken knausern weiter bei der Kreditvergabe (2), die Arbeitslosigkeit zieht an (3), der US-Immobilienmarkt bleibt schwach und die Aktienkurse stagnieren seit einem halben Jahr … (4), obwohl Liquidität wie nie zu vor und zu geringsten Kosten in den Wirtschaftskreislauf gepumpt wird. Staaten stehen vor der Zahlungsunfähigkeit, die Steuereinnahmen brechen ein, die Staaten reduzieren ihre Ausgaben, und einige Zentralbanken beginnen sich Sorgen wegen steigender Preise zu machen. Sie erhöhen daher ihre Leitzinsen, wie in Australien und Norwegen, oder kündigen es zumindest für den Sommer 2010 an, wie Schweden (5). Oder setzen andere Maßnahmen mit dem selben Ziel ein, wie China, das den Banken auferlegt, einen höheren Anteil der Einlagen als Kapitalreserve vorzuhalten (6).
Vergleichende Entwicklung der (realen) M3 und der Beschäftigungsquote (ohne Landwirtschaft) (prozentuale Veränderung in einem Jahr) (rot: Beschäftigungsquote; blau: M3) - Quellen: Matterhorn / BLS, 02/2010
Die US-Zentralbank, wie auch die Bank of England, die japanische Zentralbank und die EZB hingegen lassen weiterhin verlautbaren, dass sie die Leitzinsen nicht erhöhen wollten. Aber haben sie eine Alternative? Wir schreiben schon seit beinahe 2 Jahren, dass die US-Zentralbank die Kontrolle über ihre Leitzinspolitik verloren hat. Wir bleiben bei dieser Auffassung und ergänzen unsere Vorhersage sogar noch insoweit, dass die US-Zentralbank bis Jahresmitte 2010 den Einflüssen zweier Entwicklungen ausgesetzt sein wird, die sie nicht beeinflussen kann:
- Die Leitzinspolitik der chinesischen und europäischen Zentralbank - Das Problem der wachsenden Zahlungsunfähigkeit der US-Wirtschaft China droht durch seine Politik des billigen Geldes, mit der der Produktionsboom finanziert wird, eine massive Inflation. Um diese Gefahr abzuwenden, wird seine Zentralbank die Geldmenge durch entsprechende Maßnahmen verknappen müssen. Eine Leitzinserhöhung wird Bestandteil der entsprechenden Politik sein. Wenn dies passiert sein wird, werden alle Volkswirtschaften in Asien dem chinesischen Beispiel folgen müssen. Damit wird die global verfügbare Liquidität auf der Jagd nach besseren Renditen nach Asien strömen und das Angebot für die Wirtschaften der anderen Kontinente, die aber auch darauf angewiesen sind, verknappen (7). Für die Eurozone war die durch die Krise erzwungene Leitzinssenkung immer problematisch. Die EZB wird daher den Chinesen nacheifern. Wenn die USA nicht die Staatsanleihen mit der global geringsten Verzinsung anbieten wollen, die niemand mehr kaufen wollen wird, müssen sie wohl oder übel der allgemeinen Tendenz folgen und ihre Zinsen erhöhen. Um die Verteuerung ihres Schuldendienstes zu kompensieren, werden sie die Gelddruckpresse auf noch höheren Touren drehen lassen. Spätestens dann werden die USA erkennen, dass sie nicht mehr die Hypermacht sind, die der Welt ihren Willen aufzwingen kann. Die Tatsache, dass die US-Zentralbank einen immer größeren Anteil der vom US-Finanzministerium ausgegebenen Staatsanleihen aufkauft, kann auf Dauer auf den Finanzmärkten und in der Bevölkerung kein Geheimnis mehr bleiben. Die wachsende Kritik in Politik und Bevölkerung an der Fed, der vorgeworfen wird, ohne politische Kontrolle, intransparent und von Wall Street-Interessen geleitet zu agieren, wird die Fed zwingen, den Bogen hierbei nicht zu überspannen. Wenn damit den USA der ungezügelte Einsatz der Geldpresse verwehrt werden wird, werden sie sehr bald vor massiven Finanzierungsproblemen stehen. Auf jeden Fall werden sie für ihr Geld in Zukunft einen höheren Preis bezahlen müssen. Die USA befinden sich finanziell in einer Sackgasse. Intern steigt der Finanzierungsbedarf von Unternehmen, Behörden und Privathaushalten weiter, während das global verfügbare Geld sich verknappt. Wir gehen davon aus, dass die US-Regierung den Ernst der Lage den Wählern nicht bis November wird verheimlichen können. Schon ab dem zweiten Quartal wird sich eine Erhöhung der Leitzinsen nicht vermeiden lassen. Für die Wirtschaft wird das verheerende Folgen haben. Schon heute sind viele Unternehmen nur noch überlebensfähig, weil sie Zugang zu billigen Krediten haben (8). Wenn dies nicht mehr der Fall sein wird, werden sie Konkurs anmelden müssen. Das globale BSP könnte um bis zu 30% zurückgehen.
Entwicklung der Kreditvolumina an Privathaushalte und Unternehmen in Frankreich (2007-2009) (hellblau: Privathaushalte; dunkelblau: Unternehmen) - Quellen: Les Echos / Cour des Comptes / Banque de France, 02/2010
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Noten: (1) Die Lage am Automobilmarkt ist dafür beispielhaft. Wie allgemein vorher gesagt, boomte der Markt dank der Abwrackprämien und ist nun eingebrochen. In Frankreich ist der Rückgang desaströs. Quelle: Lachute-overblog, 11/02/2010 (2) Quelle: MarketWatch, 31/01/2010 (3) Quelle: Journal des Finances, 27/01/2010 (4) Und ohne diese beiden Vorbedingungen ist es ausgeschlossen, dass der US-Verbraucher seine bisherige Konsumfreudigkeit wieder entdeckt. (5) Quelle: SwedishWire, 11/02/2011 (6) Quelle: MarketWatch, 12/02/2010 (7) China reduziert weiterhin seine Investitionen in US-Dollar. Quelle: Telegraph, 10/02/2010 (8) Quelle: Itulip, 27/01/2010 Vendredi 2 Juillet 2010
In der selben Rubrik:
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GEAB N°61 - Zusammenfassung- 17. Januar 2012 -
Umfassende weltweite Krise – 2012: Das Jahr der Zeitenwende in den internationalen Machtverhältnissen
Mit dieser 61. Ausgabe des GEAB jährt es sich nun zum sechsten Mal, dass die Mitarbeiter von LEAP/E2020 mit ihren Abonnenten und Lesern seines monatlichen Informationsbriefs ihre Vorhersagen über die Entwicklung der umfassenden weltweiten Krise teilen. Und zum ersten Mal in diesen vergangenen Jahren sagen wir in dieser Januarausgabe, die eine Übersicht über unsere Vorhersagen für dieses Jahr enthält, ein Jahr voraus, in dem sich die Krise nicht einfach weiter verstärken wird, sondern auch die ersten Elemente der „Welt von Morgen“ (...) sich herauskristallisieren... (Seite 2) Lesen Sie die Pressemitteilung USA 2012: Auf dem Weg zur Tragödie eines QE3 Die amerikanische Finanzpolitik steht heute vor der Herausforderung der Staatschuldenkrise, deren ultimatives Opfer sie sein werden. Wie LEAP/E2020 vorhergesehen hat, wird die Schuldenkrise der Eurostaaten 2011 der Zünder sein, der die US-Schuldenbombe 2012 zur Explosion bringt, auch wenn in einer Medienkampagne verzweifelt versucht wird, die Menschen vom Gegenteil zu überzeugen. Der massive Verkauf von US-Staatsanleihen durch die großen Zentralbanken im zweiten Halbjahr 2011 belegt aber die Richtigkeit unserer Vorhersage in beeindruckender Weise… (Seite 7) Abonnieren Sie VORHERSAGEN 2012: 20 MAL RAUF UND 15 Mal RUNTER, 35 SCHLÜSSELTHEMEN FÜR 2012 Up oder Down? Die politische Pattsituation in den USA; Die Londoner City und Wall Street; Der Westen als Interessen- und Wertegemeinschaft; Der Anstieg der Zinsen; Wall Street und die City als Schwarze Löcher des Finanzsystems; Der Wert der chinesischen Währungsreserven; Das britische Pfund (und die Gilts); Die Entstehung eines neuen europäischen Souveräns: Euroland; Der « kleine kalte Krieg » zwischen USA und China; Italien; Die Eurokrise; Die Bedeutung des Dollars in den globalen Handelsbeziehungen; Die Ratingagenturen; Die « große europäische Staatsschuldverschreibung » (GESSV); MerkHollMont ; Ron Paul ; Der weitere Vormarsch von Gold im internationalen Währungssystem; Die Rezessflation; Die Zahl, die Größe und der Einfluss der westlichen Banken; Sarkozy, Cameron, Netanjahu und Medwedew; Die Reifung der BRICS zu einem wichtigen Akteur auf der internationalen Bühne; Die Türkei verlässt das westliche Lager; Die europäische Tobin-Steuer; Die laizistischen und prowestlichen Bewegungen in der islamischen Welt; Wachstum; Klagen und Strafverfahren gegen Bankvorstände und Hedge Fonds- Manager; Der Zerfall des Weltwährungssystems in drei Zonen: Dollar, Euro, Yuan; Die allgemeine Abwertung der Schulden der westlichen Staaten; Die Wutbürger; Die EU als „Europa“; QE3 als Wunderwaffe zur Rettung der US-Wirtschaft; Die Fähigkeit der USA zu Militäreinsätzen; Die Meerenge von Hormus und eine neue Fassette der Krise im Mittleren Osten; Schottlands Unabhängigkeit; Die Nützlichkeit der G20 (page 19) Abonnieren Sie Der GlobalEurometer - Ergebnisse & Auswertung (...) nimmt auch die Mehrheit zu, die die Auffassung vertritt, europäische Bekämpfungsmaßnahmen der Krise seien wirksamer als nationale Alleingänge (80% im Januar 2012 im Vergleich zu 77% im Vormonat) … (Seite 36) Abonnieren Sie
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Umfassende weltweite Krise – USA 2012/2016 : Ein zahlungsunfähiges und unregierbares Land