Arbeitsmarktzahlen Dezember 2006 in den USA : eine Volksverdummung, mit der die Arbeitsplatzverluste in den USA kaschiert werden sollen


- Was sich hinter den offiziellen Nachrichten verbirgt / 8. Januar 2007 -
"Wenn der Weise auf den Mond zeigt, betrachtet der Tor den Zeigefinger" (Lao Tseu)



Arbeitsmarktzahlen Dezember 2006 in den USA : eine Volksverdummung, mit der die Arbeitsplatzverluste in den USA kaschiert werden sollen
Letzten Freitag berichteten die großen Medien und die Finanzdienstleister über die "Überraschend guten Zahlen auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt im Dezember 2006 - mit Ausnahme Landwirtschaft - (plus 167.000)". Auf der Grundlage dieser "harten Daten", haben die selben Finanzdienstleister die Märkte mit der daraus zu ziehenden Schlussfolgerung "gefüttert", auf die alle schon seit Monaten hoffen: die US-Wirtschaft zeige sich rezessionsresistent und das Szenario der sanften Landung verwirkliche sich. Wollen wir das wirklich glauben? Oder handelt es sich bei dieser Informationspolitik wiederum um eine Bestätigung des Sprichworts von Lao Tseu vom Mond und dem Zeigefinger?

Nach Auffassung der LEAP/E2020-Forschungsgruppe handelt es sich genau darum, eine Bestätigung dieses Sprichworts. Wir wollen gerne erläutern, was wir hier als Mond und was wir hier als Zeigefinger ansehen. Dazu wollen wir die vom US-Arbeitsministerium herausgegebenen Zahlen auf Stichhaltigkeit abklopfen, indem wir das Kapitel "Verläßlichkeit von Schätzungen" der "Technischen Notiz über die Arbeitsmarktsituation" genau nachlesen (Employment Situation Technical Note:

In diesem Kapitel wird uns gesagt, dass die Schwankungen für die monatlichen Arbeitsmarktzahlen, die aufgrund von Umfragen in den Privathaushalten erstellt werden, bis zu 430.000 betragen können, und dass damit zu 90 Prozent die Wahrscheinlichkeit besteht, dass die tatsächlichen Zahlen für Dezember 2006 sich irgendwo zwischen – 263.000 und + 597.000 bewegen. Die technische Notiz erklärt nämlich: "Diese Zahlen bedeuten nicht, dass die reellen Ergebnisse tatsächlich soweit von den Schätzungen abweichen, aber dass es eine 90-prozentige Wahrscheinlichkeit gibt, dass die monatliche Entwicklung sich innerhalb dieser Schwankungsbreite befindet. Da die Schwankungsbreite auch Werte im Negativbereich umfasst, kann man nicht mit Sicherheit sagen, dass sich die Arbeitsmarktsituation verbessert habe".
Nach Ansicht der LEAP/E2020-Forschungsgruppe sind Statistiken mit solchen Schwankungsbreiten nur Spekulation wenn nicht sogar Phantasieprodukte.

Und Chris Isidore, Redakteur bei CNNMoney.com schreibt vollkommen einleuchtend hierzu in seinem Artikel vom 5. Januar: "Die Zahlen vom vierten Quartal bleiben hinter denen vom dritten zurück; überhaupt wurden im Jahr 2006 146.000 weniger Arbeitsplätze geschaffen als im Jahr 2005, was ungefähr der Zahl der in einem Monat neu geschaffenen Arbeitsplätze entspricht. Und dabei handelt es sich auch noch um den Vergleich mit dem Jahr, in dem die Wirbelstürme Katrina und Rita viele potentielle neue Arbeitsplätze weggefegt hatten."

John Williams von Shadow Government Statistics schreibt weiterhin: "Im Dezember wurden zu den Arbeitsmarktzahlen wieder einmal Statistiken und Neuberechnungen vorgelegt, die eher ungewöhnlich sind. Die Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt weisen eher auf eine Rezession hin, aber jeden Monat und unabhängig von der üblichen jährlichen Neuberechnungen der Zahlen revidiert die Arbeitsmarktstatistikbehörde die Zahlen für die vorhergehenden Zeiträume nach oben - was es vorher noch nie gegeben hat. Diese Berichtigungen sind so ungewöhnlich, dass sich die Behörde dazu veranlasst sah, letzten Monat eine Erklärung zu verlautbaren, nach der auch schon früher solche Neueberechnungen vorgenommen worden wären. Irgend etwas ist faul im Königreich der Statistiken".

Mehr zu der tatsächlichen Entwicklungen der US-Wirtschaft im GEAB Nr. 11 - Erscheinen am 18. Januar (nur für Abonnenten...

Lundi 8 Janvier 2007

GEAB N°61 - Zusammenfassung

- 17. Januar 2012 -

Umfassende weltweite Krise – 2012: Das Jahr der Zeitenwende in den internationalen Machtverhältnissen
Mit dieser 61. Ausgabe des GEAB jährt es sich nun zum sechsten Mal, dass die Mitarbeiter von LEAP/E2020 mit ihren Abonnenten und Lesern seines monatlichen Informationsbriefs ihre Vorhersagen über die Entwicklung der umfassenden weltweiten Krise teilen. Und zum ersten Mal in diesen vergangenen Jahren sagen wir in dieser Januarausgabe, die eine Übersicht über unsere Vorhersagen für dieses Jahr enthält, ein Jahr voraus, in dem sich die Krise nicht einfach weiter verstärken wird, sondern auch die ersten Elemente der „Welt von Morgen“ (...) sich herauskristallisieren... (Seite 2)
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USA 2012: Auf dem Weg zur Tragödie eines QE3
Die amerikanische Finanzpolitik steht heute vor der Herausforderung der Staatschuldenkrise, deren ultimatives Opfer sie sein werden. Wie LEAP/E2020 vorhergesehen hat, wird die Schuldenkrise der Eurostaaten 2011 der Zünder sein, der die US-Schuldenbombe 2012 zur Explosion bringt, auch wenn in einer Medienkampagne verzweifelt versucht wird, die Menschen vom Gegenteil zu überzeugen. Der massive Verkauf von US-Staatsanleihen durch die großen Zentralbanken im zweiten Halbjahr 2011 belegt aber die Richtigkeit unserer Vorhersage in beeindruckender Weise… (Seite 7)
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VORHERSAGEN 2012: 20 MAL RAUF UND 15 Mal RUNTER, 35 SCHLÜSSELTHEMEN FÜR 2012
Up oder Down? Die politische Pattsituation in den USA; Die Londoner City und Wall Street; Der Westen als Interessen- und Wertegemeinschaft; Der Anstieg der Zinsen; Wall Street und die City als Schwarze Löcher des Finanzsystems; Der Wert der chinesischen Währungsreserven; Das britische Pfund (und die Gilts); Die Entstehung eines neuen europäischen Souveräns: Euroland; Der « kleine kalte Krieg » zwischen USA und China; Italien; Die Eurokrise; Die Bedeutung des Dollars in den globalen Handelsbeziehungen; Die Ratingagenturen; Die « große europäische Staatsschuldverschreibung » (GESSV); MerkHollMont ; Ron Paul ; Der weitere Vormarsch von Gold im internationalen Währungssystem; Die Rezessflation; Die Zahl, die Größe und der Einfluss der westlichen Banken; Sarkozy, Cameron, Netanjahu und Medwedew; Die Reifung der BRICS zu einem wichtigen Akteur auf der internationalen Bühne; Die Türkei verlässt das westliche Lager; Die europäische Tobin-Steuer; Die laizistischen und prowestlichen Bewegungen in der islamischen Welt; Wachstum; Klagen und Strafverfahren gegen Bankvorstände und Hedge Fonds- Manager; Der Zerfall des Weltwährungssystems in drei Zonen: Dollar, Euro, Yuan; Die allgemeine Abwertung der Schulden der westlichen Staaten; Die Wutbürger; Die EU als „Europa“; QE3 als Wunderwaffe zur Rettung der US-Wirtschaft; Die Fähigkeit der USA zu Militäreinsätzen; Die Meerenge von Hormus und eine neue Fassette der Krise im Mittleren Osten; Schottlands Unabhängigkeit; Die Nützlichkeit der G20 (page 19)
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Der GlobalEurometer - Ergebnisse & Auswertung
(...) nimmt auch die Mehrheit zu, die die Auffassung vertritt, europäische Bekämpfungsmaßnahmen der Krise seien wirksamer als nationale Alleingänge (80% im Januar 2012 im Vergleich zu 77% im Vormonat) … (Seite 36)
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